Novellierung der Finanzmarktgesetze: Mehr Transparenz und besserer Anlegerschutz

Das Bundeskabinett hat am 6. Januar 2016 den Regierungsentwurf eines Ersten Finanzmarktnovellierungsgesetzes beschlossen. Dieser ist der erste Teil einer umfangreichen Novellierung der Finanzmarktgesetze. Damit sollen im deutschen Recht eine Reihe europäischer Rechtsakte verankert werden, die im Nachgang zur Finanzkrise verabschiedet wurden, um die Integrität und Transparenz der Finanzmärkte zu stärken und den Anlegerschutz zu verbessern. Mit dem Ersten Finanzmarktnovellierungsgesetz werden insgesamt vier europäische Rechtsakte in nationales Recht umgesetzt: die Marktmissbrauchsrichtlinie (MAD) sowie die zugehörige Verordnung (MAR), die EU-Verordnung über Zentralverwahrer (CSD-VO) und die EU-Verordnung über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte (PRIIP-VO). Durch die neuen Vorschriften im Bereich Marktmissbrauch wird die bestehende Regulierung an neue technologische Entwicklungen, wie z.B. den Hochfrequenzhandel, angepasst und ihr Anwendungsbereich auf weitere Märkte und Benchmarks erweitert. Die Überwachungs- und Eingriffsbefugnisse der Aufsichtsbehörden bei Marktmissbrauch werden gestärkt, die Sanktionsmöglichkeiten bei Insiderhandel und Marktmanipulation vereinheitlicht und verschärft. Dies erfolgt unter anderem als Reaktion auf die Manipulation wesentlicher Referenzzinsen (LIBOR). Mit der neuen EU-Verordnung über Zentralverwahrer werden die Anforderungen an die Lieferung und Abrechnung von Finanzinstrumenten europaweit vereinheitlicht. Zudem regelt die Verordnung die Organisation und Geschäftstätigkeit von Zentralverwahrern und macht Vorgaben für deren Beaufsichtigung und Sanktionierung. Die EU-Verordnung über Basisinformationsblätter legt europaweit einheitliche Anforderungen an die Informationsblätter fest, die Kleinanlegern beim Vertrieb von „verpackten“ Anlageprodukten und Versicherungsanlageprodukten zur Verfügung gestellt werden müssen. Personen, die Informationsblätter zu diesen Produkten erstellen und Kunden beraten, müssen künftig ein Beschwerdeverfahren einrichten. Ferner kann die Aufsichtsbehörde bei Missständen Versicherungsanlageprodukte oder bestimmte Tätigkeiten von Versicherungsunternehmen und Rückversicherungsunternehmen verbieten oder beschränken. Die Verordnung enthält zudem Vorgaben für nationale Sanktionsvorschriften. Da die Anwendbarkeit der überarbeiteten Finanzmarktrichtlinie MiFID II und der Finanzmarktverordnung nach Planungen der Europäischen Kommission um ein Jahr vom 3. Januar 2017 auf den 3. Januar 2018 verschoben werden soll, wird das ursprünglich einheitlich konzipierte Finanzmarktnovellierungsgesetz aufgespalten. Die Umsetzung der Finanzmarktrichtlinie und Verankerung der Finanzmarktverordnung im deutschen Recht wird zu einem späteren Zeitpunkt durch ein Zweites Finanzmarktnovellierungsgesetz vorgenommen.

2015: Gewinner und Verlierer eines intensiven Börsenjahrs

Wer sich als Sieger präsentiert und wer den Platz als Verlierer räumen muss, hat eine Untersuchung des Analyseportals Asset Standard ergeben. Das Börsenjahr 2015 war von massiven Bewegungen gezeichnet. Doch trotz der geopolitischen Herausforderungen, der vielzitierten Staatsschuldenkrise im Süden Europas, dem Kurssturz in China und dem schwarzen Schwan namens VW, verbuchte der Dax fast 10 Prozent Wertzuwachs (der MDax sogar mehr als das Doppelte). Gerade in diesem Jahr schwindelerregender Schwankungen zwischen 9400 und 12400 Punkten konnten viele vermögensverwaltende Produkte ihre Stärken ausspielen. Wer sich als Sieger präsentiert und wer den Platz als Verlierer räumen muss, hat eine Untersuchung des Analyseportals Asset Standard ergeben: Über 1300 Produkte wurden dabei miteinander verglichen. Während Fonds aller Kategorien per 31.12.2015 im Mittel eine positive Performance aufweisen, existieren durchaus auch Fonds mit Negativrenditen von fast 25 Prozent.

 

Defensiv

Der erfolgreichste defensive Fonds im Untersuchungszeitraum war der W&W International Funds - Wüstenrot Globalrent A mit einer Rendite von 10,90 Prozent bei einer Volatilität von 10,61 Prozent. Auf einem guten zweiten Platz folgt der AllianceBernstein Developed Markets Multi-Asset Income mit einer Rendite von 8,88 Prozent (Vola: 13,62%). Platz drei der Renditerangliste belegt der GLOBAL MARKETS DEFENDER (EUR) mit 6,55 Prozent bei einer Volatilität von 13,77 Prozent. Der BPM - Global Income Fund R (EUR) büßt während der untersuchten zwölf Monate ganze 7,20 Prozent ein. Die Volatilität lag bei 4,83 Prozent. Den vorletzten Platz belegt der UBS (Lux) Key Selection SICAV - Multi Asset Income (USD) (EUR hedged) mit einer Negativrendite von 4,34 Prozent bei einer Volatilität von 5,17 Prozent. Platz drei gebührt dem Target Return Defensive (EUR) der Bank Vontobel mit einer Rendite von -3,41 Prozent (Vola: 3,31%).

 

Ausgewogen

Mit 14,06 Prozent bei einer Volatilität von 8,70 Prozent setzt sich der DJE Zins & Dividende PA (EUR) an die Spitze der Vergleichsgruppe. Den zweiten Platz in dieser Kategorie belegt der Condor Balance-Universal (EUR) mit einer Rendite von 11,99% (Vola: 9,72%) sowie knapp dahinter der VITREO FCP - Multi Asset P (EUR) von Axxion S.A. mit einer Rendite von 10,00 Prozent bei einer Volatilität von 6,22 Prozent. Absolute Verlierer der ausgewogenen Fonds sind der Emerging Markets Bal. Fonds von Franklin Templeton mit einer Negativrendite von -14,70 Prozent (Vola 11,76%), gefolgt vom ERBA Invest OP (EUR) mit -13,96 Prozent (Vola 15,26%) sowie dem ebenfalls in Schwellenländer investierten Key Sel.-Em.Mar.All.DL EUR-H. P-acc von UBS mit -9,88 Prozent Rendite und einer Volatilität von 10,60 Prozent.

 

Offensiv

Der PARIUM - Dynamic Fund P (EUR) beschert seinem Assetmanagement gleich in der zweiten Kategorie den ersten Platz, denn auch diesen managt die DJE Kapital AG. Mit einer Rendite von 17,38 Prozent (Vola: 10,44%) liegt er nur knapp vor dem BNY Mellon Global Opportunities Fund (EUR) A (Rendite: 17,10 / Vola: 17,38). Einen guten dritten Platz belegt der MFS Meridian Funds - Prudent Wealth Fund A1 (EUR) mit einer Rendite von 16,89 Prozent und einer Schwankungsintensität von 12,76 Prozent. Als größter Verlierer offenbart sich der Patriarch-AktivInvestPlus-SLL (EUR) von Hauck & Aufhäuser mit einer Negativrendite von 13,35 Prozent (Vola: 11,68%), gefolgt vom pro aurum ValueFlex (EUR) mit -12,54 Prozent und einer Volatilität von 29,79 Prozent. Der Asia Balanced Fund A (EUR Hedged) Acc von Invesco liegt mit -8,08 Prozent Rendite (Vola: 8,37%) dahinter.

 

Flexibel

Zu den erfolgreichsten Fonds gehören im Untersuchungszeitraum der NW Global Strategy A (EUR) bei einer Rendite von25,20 Prozent (Vola: 15,35%), der SPS Value Selection A (EUR) bei einer Rendite von 23,01 Prozent (Vola: 9,84) und der DJE-Europa PA (EUR) bei einer Rendite von 18,45 Prozent (Vola: 17,51%).  Der schlechteste Fonds Kapital multiflex B (EUR) von FLASKAMP büßte bei einer Vola von 21,39 Prozent 24,12 Prozent ein. Auf dem zweiten Platz rangiert der USM-Signal Fonds A (EUR) Dis mit -22,76 Prozent (Vola: 11,44%). Erst danach halten sich die Verluste in Grenzen: Der M3 Opportunitas (EUR) von HANSAINVEST verlor im Börsenjahr 2015 14,04 Prozent an Wert (Vola: 10,08%).

 

Ausblick

Gewinner und Verlierer wird es an der Börse immer geben – dennoch belegt die Liste der erfolgreichsten VV-Fonds im Untersuchungszeitraum, dass stabile Erträge in wechselhaften Börsenphasen auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden können. Auch 2016 wird hinsichtlich Volatilität ein aufregendes Jahr werden: Es bleibt bei geopolitischen Herausforderungen und auch bei Staatsschuldenkrisen, die die fehlenden Geschäftsmodelle in Südeuropa mit sich bringen. Doch selbst in aufregenden Börsenzeiten können die besten Fonds den Dax (und auch die großen Indices) schlagen.

Scope: Ausblick Alternative Investments 2016

Immobilien und erneuerbare Energien werden auch 2016 die bevorzugte Assetklasse für alternative Investitionen bleiben. Die zunehmende Nachfrage asiatischer und nordamerikanischer Investoren werden die Immobilienpreise in Europa weiter treiben. Für 2016 rechnet Scope mit einer Verschärfung des Wettbewerbs unter den Asset Managern alternativer Investmentfonds (AIF). Dabei werden Assetexpertise und der Zugang zu attraktiven Anlagemöglichkeiten von immer größerer Bedeutung. Vor dem Hintergrund sinkender Renditen steigt die Bereitschaft der Investoren, höhere Risiken zu akzeptieren. Gleichzeitig sind Asset Manager gefordert, innovative Strukturen zu entwickeln, um diese Risiken adäquat und für den Investor kapitaleffizient zu managen. Scope erwartet dabei unterschiedliche Trends in den einzelnen Assetklassen, die sich entsprechend auf die Performance der jeweiligen AIF auswirken. In seinem Ausblick für 2016 teilt Scope neben seiner Einschätzung für die Assetklassen Immobilien, erneuerbare Energien und Transport auch seine Erwartungen für die AIF mit, die Investoren den Zugang zu diesen Anlagen ermöglichen.

 

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

- Immobilien und erneuerbare Energien werden auch 2016 die bevorzugte Assetklasse für alternative Investitionen bleiben. Die Erwartung stabiler Cashflows und eine zunehmende Nachfrage asiatischer und nordamerikanischer Investoren werden die Preise weiter treiben.

- Investitionen in Flugzeuge werden weiter an Attraktivität und Nachfrage gewinnen. Diese Entwicklung wird durch das langfristige Wachstum der Luftfahrtbranche und den steigenden Kapitalbedarf der Fluggesellschaften getragen.

- Die Anlageklasse Schiffe wird auch in 2016 nicht aus ihrem Tief herausfinden. Lediglich in Fremdkapitalstrukturen mit hohen Marktwertabschlägen dürften sich einige Investoren wiederfinden.

- Gestiegene Assetpreise stellen allgemein eine Herausforderung für die Renditen neuer Fonds dar. Dies führt zu einer steigenden Risikobereitschaft der Investoren und stellt noch höhere Anforderungen an die Kompetenz des Asset Managers.

- Die sich fortsetzende Preiserhöhung von Immobilien wirkt sich positiv auf bestehende Fonds aus. Bei erneuerbaren Energien profitieren besonders Fonds, die über Anlagen mit fester Einspeisevergütung verfügen.

- Offene Immobilienfonds profitieren von der Attraktivität der Assetklasse und ihrer Möglichkeit, Wertsteigerungen zu realisieren und selektiv zu reinvestieren. Sie werden deutliche Mittelzuflüsse von privaten und institutionellen Investoren sehen.

- Bei institutionellen Investoren spielen regulatorische Anforderungen eine immer größere Rolle. Insbesondere Versicherungen sind aufgrund der Anwendung von Solvency II ab Januar 2016 verstärkt auf der Suche nach Fremdkapitalinvestitionen. Richtig positioniert sind hier Manager, die neben Assetexpertise auch über Strukturierungserfahrung und ausgereifte Reportingsysteme verfügen.

Investmentmarkt für Wohnimmobilien zeigte sich 2015 in Rekordlaune

Der Investmentmarkt für Wohnimmobilien zeigte sich 2015 in Rekordlaune. Noch nie wurden so viele Wohntransaktionen (460 Deals) getätigt wie im abgelaufenen Jahr. Im vierten Quartal wechselten noch einmal Objekte im Wert von 5,0 Mrd. Euro den Besitzer. Im Ergebnis schlagen nach Informationen von JLL insgesamt 25 Mrd. Euro und fast 360.000 Wohneinheiten zu Buche, eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr, der 5- und 10-Jahresschnitt jeweils um etwa das Zweieinhalbfache übertroffen. Vier Transaktionen mit mehr als 15.000 Wohnungen pro Transaktion machten fast die Hälfte der Gesamtjahresbilanz aus, darunter mit 8 Mrd. Euro eine Megafusion (144.000 Wohnungen), die Übernahme der Gagfah durch die Deutsche Annington. Die daraus neu entstandene Vonovia SE schaffte es mit einer Marktkapitalisierung von fast 13 Mrd. Euro sogar in den DAX und ist damit derzeit nach der französisch-niederländischen Unibail-Rodamco SE und der britischen Land Securities Group plc Europas drittgrößtes Immobilienunternehmen. Überhaupt war 2015 ein Jahr geglückter, missglückter und noch offener Konsolidierung börsennotierter Wohnungsgesellschaften. Zu verbuchen war etwa der Transfer des Obligo-Porfolios, innerhalb von 12 Monaten sogar zweimal gehandelt - zunächst von Patrizia gekauft und dann an Deutsche Wohnen mit attraktiver Marge weiterverkauft. Derzeit noch offen die Schlacht der Vonovia um die Übernahme der Deutsche Wohnen AG, immerhin die Nummer 2 der Branche. Gescheitert dagegen die Versuche der Deutsche Wohnen, den österreichischen Immobilienkonzern Conwert im Frühjahr und die LEG NRW im Herbst zu übernehmen. Neben der Deutsche Wohnen zählen die LEG NRW, die Adler AG, sowie Vivawest zu den aktivsten Käufern. Auf regionaler Ebene ist der Großraum Berlin der Hot Spot: 20% des Transaktionsvolumens konnten hier bilanziert werden, entsprechend 5,0 Mrd. Euro bei Verkäufen von Wohnobjekten und -portfolios und damit 60 % mehr als 2014. Mit Abstand folgen Hamburg (880 Mio. Euro) und Frankfurt (780 Mio. Euro). Neben diesen traditionellen Investitionsstandorten konnten auch in anderen Regionen wie z.B. im Raum Kiel (620 Mio. Euro) oder der Region Stuttgart (500 Mio. Euro) erhebliche Volumina generiert werden. Nach wie vor ist der deutsche Wohnungstransaktionsmarkt auf Käuferseite weitgehend durch inländische Akteure bestimmt. So liegt der Anteil direkter Investments durch ausländische Investoren in den deutschen Wohnungsmarkt bei lediglich 15 % (2014: 24 %). Zu berücksichtigen ist allerdings, dass in den deutschen börsennotierten Wohnungsunternehmen sowie in verschiedenen Fondsvehikeln internationale Anleger als Kapitalgeber maßgeblich fungieren und damit indirekt als Käufer engagiert sind. Der Trend hin zu höher verzinsten Wohnprodukten, namentlich Neubauprojekte, Mikroapartments oder Studentenwohnungen, wird auch im kommenden Jahr anhalten. Nach den überproportionalen Preissteigerungen der vergangenen Jahre ist die Renditedynamik bei traditionellen Mietwohnungen nun wesentlich geringer, so dass alternative Wohnimmobilienklassen in den Fokus geraten. Potenzielle Käufer dieser Objekte kommen aus dem Bereich der Spezialfonds, Pensionskassen oder Versicherungen, die höhere Renditeerwartungen haben, als traditionelle Mietwohninvestments bieten können. Darüber hinaus führt auch die Einführung der Mietpreisbremse zu einer höheren Attraktivität dieser Teilmärkte, weil die Auswirkungen dieser gesetzlichen Maßnahme auf die Mieten in diesen Segmenten deutlich geringer sind. Der Ausblick für 2016 ist positiv. Das letztlich zu erreichende Transaktionsvolumen wird freilich maßgeblich davon abhängen, ob die Aktionäre der Deutsche Wohnen AG sich für die Annahme des Übernahmeangebotes der Vonovia entscheiden werden. Dann allerdings ist ein Transaktionsvolumen in Höhe des Rekordes aus dem Jahr 2015 durchaus im Bereich des Möglichen. Sollte die Entscheidung negativ ausfallen, gehen wir davon aus, dass etwa 13-15 Mrd. Euro erreicht werden können. Treiber der Transaktionen werden zum einen weitere Fusionen und Übernahmen der anderen Wohn-AGs sein, aber auch Großportfolios, die als Pakete im Zuge von Konsolidierungen oder Neuausrichtungen u.a. im Nachgang von Fusionen oder Übernahmen nationaler wie internationaler Verkäufer herausgelöst werden.

 

Forscher dämpfen Angst vor Immobilienblasen durch Niedrigzins - Studie untersucht 16 Länder

Eine lockere Geldpolitik alleine verursacht noch keine Immobilienblasen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Prof. Dr. Sebastian Dullien, Prof. Dr. Heike Joebges (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin) und Dr. Alejandro Márquez-Velázquez (Freie Universität Berlin). Einzig im Zusammenspiel mit unzureichender Finanzmarktregulierung könnten schnell sinkende Zinsen zu Übertreibungen bei den Hauspreisen führen, so die drei Volkswirte in ihrer Untersuchung, die das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung gefördert hat. Die Ergebnisse widersprechen den oft in der öffentlichen Diskussion geäußerten Befürchtungen, die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) werde zu Preisblasen an Immobilienmärkten in Europa führen. Und sie liefern empirisch gestützte Indizien gegen die nach der globalen Finanzkrise 2008/9 oft geäußerte Vermutung, die Geldpolitik der amerikanischen Notenbank Fed habe die Hauspreisblase in den 2000er Jahren in den USA ausgelöst. Für ihre Studie untersuchten die drei Ökonomen Zeitreihen von 16 OECD-Ländern für den Zeitraum seit 1985 und überprüften, welche Faktoren einen Einfluss auf Blasenbildung an den jeweiligen Häusermärkten hatten. Das Ergebnis: Eine Abweichung des Notenbankzinses von üblichen geldpolitischen Regeln hat keinen statistisch stabilen Einfluss auf die Bildung von Immobilienpreisblasen. Gleichzeitig deuten die Daten aber darauf hin, dass in Zusammenspiel mit einem großen und schnell wachsenden Finanzsektor (etwa durch einen Boom von Verbriefungen) niedrige Zinsen die Gefahren von Blasen erhöhen. In einem zweiten Schritt untersuchten die Volkswirte im Detail drei ausgewählte Länder mit ihren Immobilienmärkten – die USA, Großbritannien und Österreich. Die Länder waren ausgewählt worden, da sie verschiedene Kombinationen von lockerer bzw. strikter Geldpolitik und Blasenbildung erlebt haben: In den USA hat sich in den 2000er Jahren eine Immobilienblase bei verhältnismäßig lockerer Geldpolitik entwickelt. In Großbritannien bildete sich im gleichen Zeitraum eine Immobilienblase, obwohl die Notenbank den Zins verhältnismäßig hoch gehalten hatte. Für Österreich war in dieser Zeit der Zins der EZB eigentlich laut gängigen Maßstäben zu niedrig gewesen, es hatte sich aber keine Hauspreisblase gebildet. In ihrer Detailanalyse kommen die Volkswirte zu dem Schluss, dass sowohl in den USA wie auch in Großbritannien Veränderungen in der Regulierung einen Boom neuer Finanzprodukte und damit neuer Finanzierungsquellen für den Hauskauf auslösten, der zentral für die Blasenbildung war. Dagegen verhinderten in Österreich recht restriktive Vorschriften und Praktiken am Immobilienmarkt eine Blase. Der jüngste Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland muss laut den Forschern noch nicht unbedingt auf eine bestehende Immobilienpreisblase hindeuten. „Wenn der langfristige Zins dauerhaft niedriger ausfällt, etwa weil die Weltwirtschaft insgesamt langsamer wächst, so ist ein höherer Immobilienpreis gerechtfertigt“, sagt Sebastian Dullien. Anleger verglichen die Mietrendite mit jener alternativer Anlagen. Wenn die Zinsen auf Anleihen dauerhaft geringer ausfielen, sei es so nur natürlich, dass Hauspreise stiegen, so der Volkswirt. „Von einer Blase kann man nur sprechen, wenn die Preise auch wieder fallen“, sagt Heike Joebges. Solange die Zinsen aber niedrig blieben, müsse es nicht unbedingt zu einem Preisverfall kommen.

 

Folgen des Zinsanstiegs in den USA werden viele Anleger falsch einschätzen

Nach der ersten Leitzins-Erhöhung durch die US-Notenbank Fed seit 2006 müssen sich auch deutsche Anleger mit den Risiken steigender Kapitalmarktzinsen auseinandersetzen. Das ist das Ergebnis der Auswertung der Kapitalmarktausblicke großer Banken und Fondsgesellschaften durch das Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 1/2016). Die von 'Capital' befragten Anlage-Experten warnen, dass nach mehr als drei Jahrzehnten mit fallenden oder extrem niedrigen Zinsen viele Anleger die Risiken steigender Zinsen falsch einschätzen würden. "Bei dem aktuell extrem niedrigen Rendite-Niveau von Bundesanleihen können Kursverluste aufgrund steigender Zinsen rasch den Zinsertrag mehrerer Jahre übersteigen",warnt etwa Thomas Meier, Fondsmanager der Fondsboutique Mainfirst. Die Experten der niederländischen Großbank Robeco sagen für Bundesanleihen in den kommenden fünf Jahren Verluste von drei Prozent pro Jahr voraus. "Viel Ärger für wenig Rendite", urteilt auch der Chefanlagestratege der Deutschen Bank, Dr. Ulrich Stephan. Die Experten von Sal. Oppenheim rechnen für 2016 mit Gesamtverlusten von rund zwei Prozent mit zehnjährigen Bundesanleihen. Das sei eine schlechte Nachricht, denn das Dilemma des Anleihen-Investors werde 2016 "ein Zinsanstieg sein, der zwar stark genug ist, um sich negativ auf die Kursentwicklung von Renten auszuwirken, aber zu schwach, um wieder zu attraktiven Renditen zu führen", so Lars Edler, Leiter Investmentstrategie der Privatbank. Die Rendite von Anleihen gilt als Dreh- und Angelpunkt für die Kapitalmärkte weltweit: Je niedriger die Zinsen, desto höhere Bewertungen billigt man auch Aktien zu und umgekehrt. Steigende Zinsen gingen in der Vergangenheit nicht nur mit Kursverlusten bei Anleihen einher. Sie entpuppten sich auch als Belastung für Aktien, da professionelle Anleger bei steigenden Zinsen Investitionen von Aktien in neue Anleihen umschichten. Hinzu kommen die ohnehin extrem hohen Unternehmensbewertungen, die sich in den vergangenen vier Jahren von der Entwicklung der Unternehmensgewinne weitgehend abgekoppelt hatten. Zwischen den Erwartungen der Anleger und den Prognosen der Finanzdienstleister klafft zudem eine Lücke: Gaben noch im Oktober im Zuge einer Umfrage von Goldman Sachs Asset Management zwei Drittel aller deutschen Privatanleger an, sie rechneten nicht binnen drei bis fünf Jahren mit wieder steigenden Zinsen, erwartet umgekehrt das Gros der Banken eine Zinswende auch bei Bundesanleihen: Aktuell rentieren zehnjährige Bundesanleihen mit rund 0,5 Prozent pro Jahr. Zum Jahresende 2016 rechnen Banken durchschnittlich mit einer Rendite von 1,1 Prozent, wie aus den von der Nachrichtenagentur Reuters ermittelten Prognosen hervor geht. Potenzial für weiter sinkende Zinsen sieht trotz der jüngsten Verlängerung des Anleihenaufkauf-Programms der Europäischen Zentralbank bis März 2017 kein einziges der von der Nachrichtenagentur Reuters befragten Institute.

 

Umwälzungen im Versicherungsvertrieb: Auswirkung der gesetzlichen Veränderungen erst am Anfang

Die Vertriebswege in der Personenversicherung (umfasst die Sparten Lebens-, Kranken- und Unfallversicherung) in Deutschland 2014 sind zunehmend von regulatorischen Veränderungen betroffen. Dabei zeichnet der Vertrieb in der Privaten Krankenversicherung (PKV) eine deutliche Entwicklung vor, die die Vertriebswege in der Lebensversicherung in den kommenden Jahren in ähnlicher Weise ebenfalls erreichen wird. Dies zeigen die Vertriebswege-Surveys zur Personenversicherung, die die Unternehmensberatung Towers Watson heute in Frankfurt vor Journalisten präsentierte. „In der Krankenversicherung hat sich bereits eine deutliche Verschiebung vom unabhängigen Vertrieb zum Ausschließlichkeitsvertrieb ergeben“, so Michael Klüttgens, Leiter Versicherungsberatung bei Towers Watson. „Nach Einführung der Provisionsdeckelung 2012 haben die unabhängigen Vermittler schon fast 10 Prozentpunkte an die AO verloren – ein Trend, den wir von der Grundtendenz auch für die Lebensversicherung erwarten.“

 

PKV-Vertrieb zeichnet Entwicklung vor

In der PKV baute die Ausschließlichkeitsorganisation (AO) 2014 ihren Marktanteil erneut aus und erwirtschaftete rund 48 Prozent des gesamten Neugeschäfts in Deutschland. Währenddessen sinkt der Anteil der unabhängigen Vermittler (34,3 Prozent) immer weiter ab. Drastisch ist bei diesem Vertriebsweg außerdem der Rückgang des Neugeschäfts um 17 Prozent (AO: 5 Prozent). „In der PKV hat die 2012 eingeführte Provisionsdeckelung den Marktanteil der unabhängigen Vermittler deutlich geschmälert“, sagt Ulrich Wiesenewsky, Leiter Distribution Services bei Towers Watson und verantwortlich für die Vertriebswegestudien. „Hinzu kommt, dass u.a. die verlängerte Provisionshaftung zu weniger Umdeckungsgeschäft führt und somit stark auf die Neugeschäftszahlen drückt.“

 

Gesamte Personenversicherung kämpft mit regulatorischen Änderungen

Alle Vertriebswege in der Personenversicherung (Leben, Kranken, Unfall) reagieren zusehends auf die Veränderungen durch den Gesetzgeber. So zeichnet sich auch in der Unfallversicherung ab, dass Policen wieder zunehmend über den Ausschließlichkeitskanal und weniger über unabhängige Vermittler verkauft werden. Als wesentlicher Treiber im Lebensversicherungsvertrieb gilt heute vor allem das LVRG: „Wir können die Auswirkungen des LVRG zwar erst an den Zahlen für 2015 ablesen, aber eines ist bereits heute deutlich“, erklärt Wiesenewsky. „Wie in der Krankensparte wird es auch in der Lebensparte zu deutlichen Verschiebungen in der Vertriebswegestruktur kommen“. Beim Vertrieb von Lebensversicherungen in Deutschland 2014 haben Banken ihre Führungsrolle nochmals leicht ausgebaut: Sie liegen mit einem Marktanteil von 29,5 Prozent vor dem Ausschließlichkeitsvertrieb (28,7) und den unabhängigen Vermittlern (26,5).

 

Erwartungen in der Lebensversicherung

Fast die Hälfte der von Towers Watson befragten Versicherer sieht im Bankkanal weiterhin Wachstumspotenzial für den Gesamtmarkt. „Obgleich aus unserer Sicht unsicher ist, ob der Bankvertrieb noch genug Ausbaupotenzial bietet“, so Klüttgens.Den Verkauf über AO und unabhängige Vermittler sieht die Mehrheit als gleichbleibend an – gefragt jedoch nach seiner Bedeutung für das eigene Unternehmen liegt die AO deutlich weiter vorne als der Maklerkanal. Von Direktvertrieb und Internet-Portalen wird erneut die größte Zunahme erwartet, dies jedoch ausgehend von bislang noch niedrigen Marktanteilen.

 

Prognose 2020: Makler am stärksten betroffen

Noch zugespitzter als die befragten Gesellschaften sieht Towers Watson selbst die Entwicklung in den nächsten fünf Jahren: „Eine gute Prognose stellen wir insbesondere für die AO“, so Wiesenewsky. „Immerhin wird sie am wenigsten durch das LVRG beeinträchtigt. Zugleich investieren viele Versicherer, nach Jahren der Stabilisierung, wieder verstärkt in diesen Kanal. Selbst eine Renaissance des kontrollierten Vertriebs würde uns nicht überraschen, denn künftig werden Abschlussprovisionen zu Gunsten von laufenden Provisionen an Bedeutung verlieren.“ Towers Watson erwartet bereits kurzfristig, dass die AO ihren Marktanteil weiter ausbauen kann.„Am stärksten werden dagegen die unabhängigen Vermittler unter den neuen Vergütungsmodellen leiden, denn sie kommen – wie auch im PKV-Vertrieb – von einem deutlich höheren Provisionsniveau“, erklärt Klüttgens. Direktvertrieb und Internetportale werden relativ gesehen am stärksten wachsen. Klüttgens: „Dafür sprechen das sich wandelnde Kundenverhalten, die Digitalisierung der Gesellschaft und die zunehmende Standardisierung von Produkten.“

 

Politik stellt gegenüber AfW klar: LVRG II nicht in Sicht

Beim 12. Hauptstadtgipfel des AfW Bundesverband Finanzdienstleistung nahmen mit den beiden Staatssekretären Gerd Billen und Dr. Michael Meister maßgebliche Politiker zu aktuellen Fragen zu den laufenden Regulierungsvorhaben Stellung. Auch bei den finanzpolitischen Sprechern der SPD und Bündnis90/Die Grüne, Lothar Binding und Dr. Gerhard Schick standen neben Mifid II und der Förderung der Honorarberatung auch das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) im Zentrum. Dr. Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium der Finanzen, trat Gerüchten entgegen, die Regierung habe bereits ein neues Lebensversicherungsreformgesetz in der Schublade, um angesichts der laufenden Niedrigzinsphase die Versicherer weiter zu entlasten. „Unser Ziel war, ökonomisch nicht gerechtfertigte Mittelabflüsse aus der Lebensversicherung zu stoppen“, so Meister.

 

LVRG wird erst in 2018 evaluiert

Man habe das Gesetz mit sehr viel Augenmaß gestaltet und die Eigenkontrolle des Versicherers, die Rechte des Aufsehers sowie die Generationengerechtigkeit innerhalb der Versichertengemeinschaft gestärkt. Maximal 25 Promille Höchstzillmersatz dürfen auf den Kunden umgelegt werden, höhere Kosten muss der Versicherer gegenüber dem Kunden rechtfertigen. Es gebe gegenwärtig keine Überlegungen das LVRG zu korrigieren oder weitere Versionen dieser Gesetzgebung vorzubereiten. Im Jahr 2018 werde es eine reguläre Evaluierung des LVRG geben. „Dann müssen die Anbieter von Lebensversicherungen zeigen, dass das Vertrauen tatsächlich erreicht wurde“, so Meister. Der CDU-Politiker bekräftigte zudem, dass die Aufsicht über die Finanzanlagenvermittler nach Paragraf 34f der Gewerbeordnung weiterhin bei den Gewerbebehörden verankert bleiben wird und nicht, wie immer wieder in der Branche gemutmaßt, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) übertragen werden soll. Gerd Billen, Staatssekretär für Verbraucherschutz im Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz, legte vor allem Wert auf die Evidenz der Regularien und sprach sich dafür aus, die bisherigen Regeln stärker auf ihre Wirksamkeit und ihren Nutzen zu prüfen. Die Fehlentwicklungen der letzten Jahre seien weniger bei den klassischen Produkten, sondern eher am „grauen Kapitalmarkt“ aufgetreten. Hier habe das Kleinanlegerschutzgesetz für Klarheit gesorgt.

 

Finanzberatung 2025: 100.000 volldigitalisierte Spezialisten und eine schlankere Angebotswelt

Die Vereinigung zum Schutz für Anlage- und Versicherungsvermittler e.V. (VSAV) sieht den Markt für die Vermittlung und Beratung bei Finanzdienstleistungen anno 2025 noch deutlich kritisch. Denn abgesehen von einer ausgeprägten Schrumpfkur wird bis dahin hinsichtlich Transparenz und Verbraucherschutz noch vieles auf der Strecke bleiben – obwohl Vermittler und Berater bereit sein werden, über Aus- und Fortbildung ihren Teil zu mehr Beratungsqualität beizutragen. Positive Effekte erwartet der VSAV durch den stark anschwellenden Digitalisierungstrend und damit einhergehend durch die erforderliche Spezialisierung der Vermittler und Berater auf fachliche Kerngebiete und auf klar definierte Zielgruppen. Der VSAV-Beirat, der sich aus Spezialisten verschiedener Fachrichtungen zusammensetzt, hat für das Thesenpapier über mehrere Wochen die notwendigen Informationen zusammengetragen und gemeinschaftlich verabschiedet. Die zehn Thesen lauten:

 

These 1: Zahl der Vermittler sinkt bis 2025 auf etwa 100.000

These 2: Ohne Anpassung an digitalisierte Prozesse wird 2025 kein Berater existieren können

These 3: Eine höhere Spezialisierung der Vermittler wird unerlässlich sein

These 4: Die Bedeutung der Qualifikation wird stark zugenommen haben

These 5: Es werden sich mehr Netzwerke gebildet haben

These 6: Beratung und Vermittlung gegen Honorar wird nur wenig an Bedeutung gewonnen haben

These 7: Vollständige Transparenz wird auch 2025 nicht erreicht sein

These 8: Strengere Gesetze und mehr Verbraucherschutz in 2025

These 9: Klassische Lebensversicherungen werden durch neue Produkte abgelöst sein

These 10: Anbietermarkt und Produktangebote werden übersichtlicher

 

VSAV-Vorstand Ralf Werner Barth: „Die Umwälzungen im Markt werden aufgrund regulatorischer Vorgaben noch lange fortdauern und für alle Vermittler und Berater deutlich spürbar sein. Leider werden diese Veränderungen nicht vollständig bei den Verbrauchern ankommen.“ Denn Die Finanzlobby wird weiter gegen eine vollständige Transparenz agieren. Um sich in diesem anhaltend schwierigen Marktumfeld behaupten zu können, müssten die Vermittler verstärkt nach Wegen zu Zusammenschlüssen suchen und sich konsequent fortbilden. Die Beratung gegen Honorar würde ihren Platz finden, dies aber vornehmlich im gut verdienenden Kundensegment.

 

Maklerabschluss gewinnt bei Gewerbekunden weiter an Bedeutung

Unter den Gewerbekunden gewinnt der Versicherungsabschluss über Makler weiter an Bedeutung. Wurden vor zehn Jahren noch 37 Prozent der Abschlüsse über einen Makler getätigt, liegt der Anteil 2015 bei 46 Prozent. Im gleichen Zeitraum sanken die über Vertreter oder den Außendienst getätigten Abschlüsse von 57 Prozent (2005) auf diesjährig 47 Prozent, womit beide Abschlussformen erstmalig fast gleichhäufig angewendet werden. Begleitet wird dieser Wandel von einem rückläufigen Entscheidungsaufwand bei Versicherungsabschlüssen. Gaben 2005 noch zwei Drittel (66 Prozent) an, bei Abschluss einer Firmenversicherung mehrere Angebote verschiedener Gesellschaften zu vergleichen, macht dies 2015 nur noch etwas als mehr die Hälfte (53 Prozent). Der Vertragsabschluss über das Internet spielt mit aktuell rund drei Prozent im Firmenbereich weiterhin keine große Rolle, obwohl 40 Prozent der Befragten ein hohes Interesse an Internetservices von Versicherungen äußern. Dies sind Ergebnisse der seit 2004 jährlich durchgeführten Studie „Gewerbekundenmonitor Assekuranz“ des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die 1.802 Personen, die in ihrem Unternehmen mit Versicherungsangelegenheiten betraut sind, vom 15. bis 24. August 2015 telefonisch befragt wurden. Die Ergebnisse sind nach Unternehmensgröße und Mitarbeiterzahl gewichtet. Schwerpunktthemen der diesjährigen Befragung sind Assistance-Leistungen und Digitalisierung.

 

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